Gegen Brackel unbedingt nachlegen!

1. Mannschaft • 10. Dezember • Siegesschwung aus Sinsen soll fortgesetzt werden

Das letzte Spiel dieses Jahres hat es für den SC buchstäblich in sich: Gegen den SV Brackel 06 (Dortmund) muss am Sonntag (11. Dezember, 14.45 Uhr, Binnerfeld-Stadion) unbedingt ein Sieg her. „Es ist Abstiegskampf pur“, sagt SC-Chefcoach Alex Bruchhage. „Wir wollen nach dem Sieg in Sinsen auch gegen Brackel punkten, um die Nichtabstiegsplätze weiter im Visier zu haben.“ Einen Sieg vorausgesetzt, könnten die Abstiegsplätze - rechtzeitig vor der Weihnachtsruhe - sogar verlassen werden. Alle sind sich einig: Auf einem Abstiegsplatz zu überwintern, dürfte nicht gerade angenehm sein.

Die Ampeln sollen also auf Sieg gestellt werden. Der 3:1-Sieg beim TuS 05 Sinsen (Werner Hömberg: „Das war die beste Auswärtleistung“) sollte der Mannschaft Auftrieb geben. Zwei Siege hintereinander hat der SC in dieser Saison noch nicht geschafft. Man weiß auch um die Stärke von Brackel. Die Mannschaft hat in ihrem zweiten Jahr in der Westfalenliga bereits 20 Punkte auf ihrem Konto. Der SC weist 13 Zähler auf. Trotz der Punkte- und Tabellendifferenz treffen am dritten Advent zwei Mannschaft auf Augenhöhe aufeinander. Das Hinspiel ist dabei noch in guter Erinnerung: Der SC verlor im Stadion am Brackeler Hallenbad sehr unglücklich mit 1:2. „Dieses Spiel mussten wir klar gewinnen“, erinnert sich SC-Vize Tua Schweineberg. „Schon zur Halbzeit mussten wir locker mindestens 3:0 führen.“ In der Tat: Derartige Chancen erspielt man sich selten, sie wurden aber nicht genutzt. Die Folge: Das 0:1, danach der Ausgleich durch Okan Güvercins Handelfmeter, wenige Minuten später hielt Ricardo Alves einen Foulelfmeter, ehe der SC in der 87. Minuten das 1:2 durch ein lupenreines Abseitstor kassierte. Mehr Abseits - so der Tenor - geht nicht.

Personell muss der SC am Sonntag auf Torhüter Ricardo Alves, der sich offensichtlich in den Schlussminuten in Sinsen eine Fingerverletzung zugezogen hat, verzichten. Für ihn rückt der junge Justin Schröter, ein hochveranlagter Torhüter, zwischen die Pfosten. Fraglich ist auch der Einsatz von Okan Güvercin.


Ein Sieg der puren Leidenschaft

1. Mannschaft • 04. Dezember • 3:1 in Sinsen/Georg Voß mit zwei Toren

Jawohl! Der SC kann doch noch siegen: Mit einem hochverdienten 3:1 (0:1)-Erfolg beim TuS 05 Sinsen gewann die Elf von Cheftrainer Alex Bruchhage drei überragend wichtige Punkte und sieht im Abstiegskampf „wieder mehr Land“.

Es war ein Sieg der puren Leidenschaft, des Willens, der Kampfbereitschaft auf dem großen Naturgrün in Marl-Sinsen, beim Tabellenvierten, einer absoluten Spitzenmannschaft der Liga. Dabei ließ sich der SC auch nicht durch das 0:1 in der 33. Minute verunsichern, als Torhüter Ricardo Alves eines scharfe Hereingabe von Elvis Salja, der später vom Platz flog, ins eigene Tor lenkte. Elvis S. ließ sich wie ein Popstar feiern, es war aber ein Eigentor. Ricardo machte seinen dicken Lapsus nach zwei Minuten wieder wett, als er eben gegen diesen gefährlichen Salja, den alle nur mit dem berühmten Vornamen rufen, rettete und das 0:2 vereitelte. „Das waren aber die einzigen Chancen der Gastgeber in 90 Minuten“, konstatierte ein hochzufriedener Bruchhage. „ Wir haben hier hochverdient gewonnen. Das gibt uns Auftrieb.“

Entscheidend war, dass die Mannschaft ganz anders als eine Woche zuvor in Wickede auftrat, kämpfte und auch spielte. Nach dem Wechsel furios und die Devise des Trainers befolgend: „Knallhart nach vorn zu spielen“. Georg Voß verwandelte kurz nach Wiederanpfiff eine Hereingabe von Akhim Seber zum Ausgleich. In der 63. Minute schob Voß zum 2:1 ein, als der immer stärker werdende Burak Yavuz ihn mit einer sensationellen Vorarbeit bediente. „Sicherlich hat uns der Platzverweis von Elvis Salja in die Karten gespielt“, meinte Bruchhage weiter. Aber der war nicht spielentscheidend. Der SC schöpfte sein großes Potenzial aus, stand hinten sicher, Sinsen hatte keine Torchance in der zweiten Hälfte.

Was man monieren könnte, ist die Tatsache, dass der SC dicke Konterchancen nicht nutzte. Voß mit  dem Pfosten, Mahmut Yavuzaslan am leeren Tor vorbei: Das waren die dicksten, ungenutzten Gelegenheiten. Schließlich markierte Patrick Nettesheim in der 90. Minute nach sauberer Vorarbeit von Jonas Schmidt das 3:1 und damit den Endstand in einer Partie, die möglicherweise eine Wende beim SC sein kann. „Heute haben wir uns endlich belohnt“, konstatierte Kapitän Oliver Busch. „Ich habe immer an den Sieg geglaubt“, fügte Emil Mersovski hinzu.


Bruchhage: Wir wollen in Sinsen überraschen

1. Mannschaft • 01. Dezember • Rückrundenauftakt bei absoluter Spitzenmannschaft

Die Rückrunde startet, der SC muss am Sonntag, dem 4. Dezember (14.30 Uhr), beim TuS 05 Sinsen antreten und steht vor einer schweren Aufgabe. Cheftrainer Alex Bruchhage: „Sinsen ist eine absolute Spitzenmannschaft, taktisch gehört die Mannschaft zu den besten drei Teams der Westfalenliga.“ Bruchhage und sein Team sind sich also der Schwere der Aufgabe beim derzeitigen Tabellenvierten (28 Punkte) bewusst. „Wir müssen anders als beim letzten Spiel in Wickede auftreten - und wir werden anders auftreten“, erklärt Bruchhage. „Wir wollen beim Favoriten unsere Auswärtsschwäche ablegen. Wir wollen in Sinsen überraschen.“

Was die personellen Dispositionen betrifft, so kehrt Okan Güvercin zurück. Einig ist man sich, dass die Mannschaft am Sonntag alles in die Waagschale werfen muss, um einen guten Rückrundenstart zu erwischen - anders als den Saisonauftakt. Da verlor die Mannschaft im Binnerfeld mit 0:3 (0:1) gegen die Mannschaft aus Recklinghausen-Sinsen. „Es war ein Schuss vor den Bug“, lautete damals die Schlagzeile. Ein Knackpunkt der Westfalenliga- Premieren-Partie war das wegen Unkonzentriertheiten völlig vermeidbare 0:1 Sekunden vor dem Pausentee. „Bis zur Halbzeitpause waren wir die bessere Mannschaft, obwohl wir nicht gut gespielt haben“, meinte Bruchhage. Von dem bitteren „Schlag“ zum 0:1 hatte sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit nicht mehr erholt und kassierte zwei weitere Gegentore in der Schlussphase des Spiels. Zwei Tore erzielte damals Elvis Salja, den Bruchhage völlig zu Recht als den „herausragenden“ Spieler des TuS Sinsen bezeichnet.


Eren Temiz übernimmt ab sofort die U19 bis zum Saisonende

Allgemein • 28. November

Nach der Niederlage unserer A-Junioren im Meisterschafts-Spiel gegen den FC Ense (3:4) ist Roman Dembinski als Trainer zurückgetreten.

In Abstimmung mit dem Verein vollzieht Roman diesen Schritt, um nichts unversucht zu lassen, den Klassenerhalt durch den Trainerwechsel doch noch zu schaffen. Diese Entscheidung verdient unseren Respekt und Anerkennung.

Eren Temiz, gleichzeitig auch Trainer unserer bislang sehr erfolgreichen C1 in der Landesliga, wird zusammen mit Maik Shilbayeh als Co-Trainer und Sezgin Useinov als Betreuer, ab Dienstag das Training leiten.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Mission Klassenerhalt.


Derbysieg im Kreispokal

1. Mannschaft • 22. November • SC Neheim gewinnt in Hüsten

Der SC Neheim hat mit einem 4:1 (1:1)-Sieg beim Landesligisten SV Hüsten 09 im Derby vor knapp 500 Zuschauern den Einzug ins Halbfinale des Kreispokals erreicht. Die Tore für Neheim schossen Jonas Schmidt (31./62.), Mahmut Yavuzaslan (83.) und Georg Voß (90.). Hüsten war bereits nach drei Minuten durch Ruben Occhiuzzo in Führung gegangen. Ab der 79. Minute waren die Gastgeber aufgrund einer roten Karte gegen Sebastian Held nur noch zu zehnt auf dem Platz im Stadion Große Wiese. Ein Video vom Spiel gibt es hier

Die Auslosung der Halbfinals des Kreispokals findet im Rahmen der 40. Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft zwischen Weihnachten und Silvester statt.