SC zahlt Lehrgeld ohne Ende

1. Mannschaft • 25. September • Verdiente 2:4-Niederlage in Wiemelhausen

War das eine große Enttäuschung: Der SC verpasste den sehnlichst erhofften Befreiungsschlag und verlor mit 2:4 (1:1) bei Concordia Wiemelhausen. „Unterm Strich war die Niederlage nicht unverdient“, meinte ein enttäuschter Cheftrainer Alex Bruchhage nach dem Spiel auf der herrlichen Anlage im Bochumer Süden. „Wir müssen endlich lernen und verstehen, dass wir in der Westfalenliga spielen.“ Durch diese Niederlage verschärft sich die Situation - es war die vierte in Folge!

„Wir haben einfach Spielanteile abgegeben und zu viel zugelassen“, meine Bruchhage weiter. „Wir hatten uns so viel vorgenommen.“ Dabei hatte es im „Drei-Phasen-Spiel“, wie Bruchhage es zurecht ausdrückte, verheißungsvoll begonnen. Der agile Georg Voß, diesmal von Beginn an im Spiel, markierte bereits nach drei Minuten und herrlichem Zuspiel von Jonas Schmidt das 1:0. 15 Minuten später traf Riad Xhaka nach Vorarbeit von Voß den Innenpfosten. Die große Chance auf die 2:0-Führung war da. Ja, wenn der Ball im Tor gelandet wäre: War er nun mal nicht.

Und danach begann Phase zwei der Partie. Der SC gab das Spiel völlig aus der Hand, es fand kein geordnetes Spiel nach vorn statt, wie es einfach zum SC gehört! Die Mannschaft bekam Jan Kronies (Nr. 10) und Iliass Adinda-Ougba (welch Klassefußballer) nicht in den Griff. Der Ausgleich fünf Minuten vor der Pause durch Kronies war folgerichtig, aber in dieser Form nicht erwartet worden: SC-Keeper Ricardo Alves hatte dabei großes Pech, eigentlich hatte er den Ball schon gesichert.

Die „Krönung“ war das 1:2, was Bruchhage regelrecht erzürnte: 28 Sekunden nach Wiederanpfiff ließ sich die Abwehr düpieren, und erneut Kronies markierte die Führung für die Gastgeber. „Wir haben in der Halbzeit besprochen, konzentriert zu beginnen, genau das Gegenteil ist passiert.“ Das 1:3 durch Ivo Kleinschwärzer (57.) war die weitere Folge der ganz schwachen Leistung in dieser Phase.

16 Minuten vor Schluss begann die dritte Phase der Partie. Okan Güvercin flankte, Voß traf mit einem herrlichen Kopfball und verkürzte auf 2:3. Der SC drängte und zeigte in dieser Phase sein wahres Gesicht. „Da hatten wir richtig Glück“, meinte Concordia-Coach Jürgen Heipertz. In der Tat: Der SC erspielte sich zwei ganz dicke Chancen auf das 3:3, hatte aber das Pech, nicht zu treffen. Offenkundig wachte der SC viel zu spät auf. Das 2:4 in der 92. Minute nach einem schweren SC-Fehler beim letzten Angriffsversuch gehört in die Rubrik Statistik.

Der SC zahlt also weiter Lehrgeld und zwar ohne Ende. Das Team gerät langsam unter Druck. Ist es ein Kopfproblem? Resignation ist aber nicht angebracht. Bündelung der Kräfte vielmehr. Das Potenzial hat die Mannschaft, sie muss es aber endlich abrufen. Die nächste Gelegenheit ist am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Holzwickede.


Neheim weiter auf Erfolgskurs!!

U13 • 25. September • Wieder ein Dreier

In einer intensiven Partie schafften es die 04er Jungs am Ende erneut 3 Punkte mit nach Neheim zu nehmen. Zum einen war der Sieg sehr wichtig um die Tabellenspitze zu behaupten, zum Anderen aber auch um einen direkten Konkurrenten bis zum jetzigen Zeitpunkt hinter sich lassen zu können. 

Die Jungs der U13 schafften auch im 4. Spiel in Folge dreifach zu punkten und stehen nun mit 12 Punkten weiter oben drin.

Endstand gegen Westfalia Soest war 2:1.


SC will den Malakow-Turm erstürmen

1. Mannschaft • 23. September • Wichtiges Spiel bei Concordia Wiemelhausen

Die Devise ist klar: Jetzt erst recht! Der SC will und muss den Knoten durchschlagen und wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Beim Gastspiel bei Concordia Wiemelhausen am Sonntag (15 Uhr) im Bochumer Süden müssen Punkte her. Nach dem unglücklichen 1:2 gegen Lünen soll im Revier die Wende eingeleitet werden.

Concordia Wiemelhausen ist Aufsteiger und belegt derzeit mit 10 Punkten einen respektablen 6. Platz, auch wenn die Mannschaft am letzten Sonntag in Lennestadt mit 0:2 verloren hat. Die Mannschaft von Trainer Jürgern Heipertz, einer bekannten Trainer-Größe, hat Format und spielte vor zwei Jahren noch in der Bezirksliga. Mit dem Doppelaufstieg feierte der Verein von der Glücksburger-Straße in diesem Jahr den Höhepunkt seiner Vereinsgeschichte. Der Zusammenhalt in Wiemelhausen, einem Wohn- und Einkaufsstandort in Bochum, ist groß. Deutlich über 150 Sponsoren, vor allem kleiner und mittlerer Größe, unterstützen den Verein, der eine florierende Jugendabteilung unterhält.

Der Kunstrasenplatz befindet sich nicht weit vom grandiosen Malakow-Turm der Zeche Julius-Philipp entfernt. Der Turm ist nach dem seinerzeitigen Fort Malakow benannt, einem Sinnbild für Kampfkraft und Widerstand im Krimkrieg (1853 - 1856). Das Fort befand sich südöstlich der Stadt Sewastopol auf der Krim.

Für den SC geht es am Sonntag nicht auf die Krim, sondern nach Bochum. Für die Elf von Cheftrainer Alex Bruchhage ist klar: Wir wollen und müssen den Malakow-Turm erstürmen, mag das auch noch so eine Herkules-Aufgabe sein. Bruchhage: „Wir müssen uns endlich belohnen, der Weg ist gut! Wir sind einfach dran, wir können Komplimente nicht mehr hören, wir wollen punkten.“ Oder den Malakow-Turm erstürmen …


Bittere 1:2-Niederlage gegen Lüner SV

1. Mannschaft • 19. September • Schiedsrichter verweigert klaren Elfmeter für SC

Der SC zahlt weiter Lehrgeld in der Westfalenliga und gerät langsam unter Druck! Bei der 1:2 (0:0)-Niederlage gegen den Lüner SV vergab die Mannschaft von Cheftrainer Alex Bruchhage in der 93. Minute einen verdienten Punktgewinn, als die Gäste einen „Blackout“ in der SC-Abwehr zum Siegtor nutzten. „Ein 1:1 wäre gerecht gewesen“, meinte ein sichtlich enttäuschter Bruchhage nach den 95 Minuten im Binnerfeld. „Wir waren auch gegen das Top-Team aus Lünen wieder auf Augenhöhe.“

 

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Die U13 erobert für eine Woche die Tabellenspitze!

U13 • 18. September • Unglaublicher Start!

Nach dem die ersten beiden Spiele jeweils gewonnen wurden, schafften es die SC Jungs mit einem 2:1 Erfolg gegen den DJK Mastbruch auch das 3. Spiel für sich zu entscheiden.

Durch die Unentschieden von Delbrück und Soest kann sich das Team zumindest für eine Woche Tabellenführer nennen.

Die Mannschaft ist sehr drauf bedacht weiter konzentriert zu arbeiten! Mal sehen wo der Weg hingeht!