Westfalenpokal

1. Mannschaft • 11. September • Westfalenpokal

SC schafft weitere Pokalsensation

3:2 in Unterzahl gegen Gütersloh

Welch ein Triumph! Welch ein rassiges Spiel! Der SC hat den Sprung in die dritte Runde des Westfalenpokals geschafft: Vor 250 Zuschauern gewann das Team von Cheftrainer Alex Bruchhage am Mittwochabend im Binnerfeld mit 3:2 (1:0) gegen den Oberligisten FC Gütersloh. Rejhan Zekovic (2) und Johannes Thiemann erzielten die Treffer für den SC. Der Sieg war in jeder Beziehung hochverdient.

Der Triumph ist umso bemerkenswerter, da der SC 30 Minuten in Unterzahl spielen musste: Mahmut Yavuzaslan sah nach einer vermeintlichen Tätigkeit die Rote Karte. Dadurch ließ sich die aufopferungsvoll kämpfende, in der Abwehr wieder mit Lukas Wulf sicher stehende und immer wieder durch die pfeilschnellen Außen Patrick Nettesheim und Johannes Thiemann Nadelstiche setzende Elf nicht aus dem Konzept bringen. Das Mittelfeld machte geschickt die Räume dicht. Gütersloh hatte zwar deutlich mehr Spielanteile, große Chancen erspielten sich die Gäste aus Ostwestfalen aber nicht. "Wir haben eine gute Moral gezeigt", freute sich Bruchhage. 

Der SC hat nach Sprockhövel mit Gütersloh den zweiten Oberligisten aus dem Pokal gekegelt. In der dritten Runde wartet jetzt Landesligist Hagen 11. 

In der Meisterschaft tritt der SC am Sonntag um 15.15 Uhr gegen den BSV Schüren an und will nach dem 2:0-Sieg am letzten Sonntag in Erkenschwick auch in der Meisterschaft weiter in der Erfolgsspur bleiben. Ein besonderes Augenmerk bei Schüren legt Bruchhage auf Stürmer Kamil Bednarski. Der ehemalige Regionalliga-Akteur hat sich in dieser Saison dem Dortmunder Vorortverein angeschlossen und zeigt sich auch hier treffsicher. "Bednarski müssen wir aus dem Spiel nehmen,aber Schüren ist nicht nur er. Die Mannschaft hat ein neues Gesicht", sagt Bruchhage, der am Sonntag neben dem gesperrten Yavuzaslan weiter auf die verletzten David Wagner, Riad Xhaka und Felix Fleck verzichten muss.  

 

 


2:0: SC stürmt Stimberg in Erkenschwick

1. Mannschaft • 08. September

In den Ruhrpott gefahren,

Fußball malocht und gewonnen

Erste Mannschaft * 8. 9. 2019 * Greco und Xhaka treffen

Es war alles andere als normal und einfach nach den beiden letzten Wochen“, sagte SC-Cheftrainer Alex Bruchhage nach dem hochverdienten 2:0 (1:0)-Sieg auf dem Stimberg in Erkenschwick. „Wir haben eine extrem junge Mannschaft. Einige Führungsspieler fehlen. Den Jungs habe ich aber gesagt, dass wir in den Ruhrpott fahren, wo Fußball machlocht wird. Wir haben heute Fußball malocht.“ Der Lohn war ein Erfolg gegen einen Meisterschaftsfavoriten, der den SC nie wirklich in Gefahr bringen konnte. „Wir haben alles gegeben und drei ganz wichtige Punkte gewonnen“, betonte Kapitän Oliver Busch. Auch Co-Trainer Sebastian Rötz strahlte und erklärte: „Das ist der Fußball, der den SC Neheim auszeichnet.“

Die Mannschaft, ohne Lukas Wulf (krank), Burak Yavuz und Sercan Cihan (beide im Aufbautraining) sowie Felix Fleck (Achillessehnenprobleme) angetreten, stand hinten sicher. Das Mittelfeld hatte das Spiel weitgehend im Griff, vorne setzte der SC immer wieder Nadelstiche. Das 1:0 durch Gianluca Greco (36.), der nach einem Freistoß von Rejhan Zekovic abstaubte, war hochverdient. Zekovic und Daniel Bald hatten die Möglichkeiten zu einer höheren Führung. Nach der Pause erspielte sich der SC sehr gute Chancen, eine nutze Riad Xhaka (47.) zum 2:0. Erkenschwick brachte den fußballerisch und körperlich immer noch bärenstarken Trainer Ahmet Inal, rannte (verzweifelt) an und besaß in der 63. Minute die große Chance, zu verkürzen. Aber SC-Keeper Justin Schröter parierte glänzend einen Schuss von Bernard Gllogjani. „Das war eine Schlüsselszene“, meinte Bruchhage zurecht. „Wenn ich überhaupt was zu monieren habe, dann war es die Tatsache, dass wir unsere Konterchancen nicht genutzt haben.“

Für den SC waren das wichtige Punkte. „Wir sind jetzt im Mittelfeld (Platz acht), da gehören wir auch hin. Meiner Mannschaft muss ich ein riesiges Kompliment machen.“ Auf der Bank saßen mit Ali Torabi, Johannes Thiemann, Stanley Ndubuisi Joseph und Maurice Majewski (alle eingewechselt) sowie Ersatztorhüter Adrian Artur Dybiec Spieler, die alle 18 bzw. 19 Jahre jung sind. „Die 100 Jahre haben wir heute auf der Bank nicht erreicht“, so Bruchhage, der sich über den ersten Sieg auf dem Stimberg seit dem Aufstieg 2016 freuen durfte. Erkenschwicks Coach Inal war maßlos deprimiert: „Es ist traurig, dass wir keine Festung mehr auf dem Stimberg sind. Ich muss mich bei den Fans entschuldigen. Haut auf mich und nicht auf die Spieler drauf.“

Mittwoch Pokalschlager gegen Gütersloh

Jetzt richtet sich das Augenmerk auf den Pokal-Hit am Mittwoch (19.30 Uhr, Binnerfeld) gegen den Oberligisten FC Gütersloh, der am Sonntag in der Meisterschaft beim RSV Meinerzhagen mit 1:3 verloren hat. Es ist die zweite Runde im Westfalen-Pokal. In der ersten Runde hatte der SC den Oberligisten Sprockhövel besiegt. Am kommenden Sonntag geht es für den SC in der Westfalenliga mit dem Heimspiel gegen den BSV Schüren weiter.

SC-Reserve verliert 1:3 in Gierskämpen

Nach den beiden Siegen gegen Freienohl und Herdringen/Müschede kassierte unsere Reserve eine 1:3-Niederlage in Gierskämpen. Timo Keute (73.) erzielte das Tor für Neheim. Die Reserve rangiert mit sechs Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.


SC gastiert am Sonntag in Erkenschwick

1. Mannschaft • 05. September

 

Bruchhage: Auf eigene Stärken

besinnen und mutig auftreten

Für den SC geht es am Sonntag (15 Uhr) auf den Stimberg nach Erkenschwick. Dass dort die Trauben, wie es heißt, hochhängen, ist klar. „Erkenschwick ist nach Lünen und Finnentrop das dritte Team auf das wir treffen, welches um den Titel mitspielen möchte“, urteilt SC-Cheftrainer Alex Bruchhage. „Es ist eine körperlich sehr robuste und spielstarke Mannschaft mit spielstarken Offensivspielern wie Tim Conde, Skandar Soltane oder Bernard Gllogjnani.“ Gerade um Gllogjnani dreht sich viel im Erkenschwicker Spiel, er ist ein brandgefährlicher und spielerstarke „Zehner“. Verstärkt hat sich der Gastgeber u. a. mit Samir Boucharia oder Dzenan Pilica. Am letzten Spieltag erreichte Erkenschwick ein 1:1 in Wiemelhausen und weist nach vier Spielen fünf Punkte auf, zwei mehr als der SC.

Für die SC-Jungs geht es am Sonntag darum, auf die Leistung der zweiten Halbzeit gegen Hohenlimburg aufzubauen. „Das Passspiel muss verbessert werden. Fußball ist Arbeit, die Arbeit ist die Basis des Erfolges“, so Bruchhage. „Dazu müssen wir bereit sein.“ Bruchhage setzt auch und besonders auf die Defensive: „Mit Ausnahme des Spiels gegen Hohenlimburg war sie sehr stabil und hat in der Summe in allen Spielen wenig Chancen des Gegners zugelassen. Das soll auch in Erkenschwick die Basis sein.“ Die Devise ist klar: „Wir müssen uns auf unsere eigenen Stärken besinnen und auch in Erkenschwick mutig auftreten.“

Personell sieht es wie folgt aus: Sercan Cihan und Burak Yavuz fehlen weiterhin. Fraglich sind Lukas Wulf, Felix Fleck und Rejhan Zekovic.

SC-Reserve will in Gierskämpen nachlegen

Nach den beiden Siegen in den Auftaktspielen in Freienohl (4:2) und am letzten Sonntag daheim gegen die SG Herdringen/Müschede 2 (5:0) will die SC-Reserve am Sonntag um 15 Uhr beim FC BW Gierskämpen nachlegen. „Wir wollen auch in Gierskämpen punkten“, sagt Spielertrainer Andreas Treml. „Wir wachsen zusammen und entwickeln uns.“ Nach zwei Spielen ist die SC-Reserve sensationell Tabellenführer.

 


SC verliert 1:2 gegen Hohenlimburg Schwache erste Halbzeit legt Grundstein Bruchhage: Wir arbeiten in Ruhe weiter

1. Mannschaft • 01. September

SC-Cheftrainer Alex Bruchhage brachte es auf den Punkt: „Wir haben verdient mit 1:2 (0:2) gegen einen spielerisch starken SV Hohenlimburg verloren. Das haben wir uns aufgrund der schwachen ersten Halbzeit zuzuschreiben.“ 2:0 führte der Aufsteiger durch die Tore von Kai Gottesbüren (20.) und Jan Niclas Jacoby (35.). „Hohenlimburg hat in dieser Phase das Spiel eindeutig beherrscht, das Spiel und uns laufen lassen.“ Der SC hatte in den ersten 45 Minuten keine echte Torchance, sieht man von dem Kopfball von Riad Xkaha nach einem Eckball ab. Der SC ließ in dieser Phase das richtige Engagement vermissen, von den Grundtugenden wie einfaches Pass-Spiel und Zweikampfstärke war wenig zu sehen. „Wir haben in der ersten Halbzeit nichts auf die Kette gekriegt“, betonte Riad Xhaka. „Im zweiten Abschnitt lief es einigermaßen.“

In der zweiten Halbzeit haben wir uns gewehrt, das ist das Positive“, urteilte Bruchhage, der Osman Albayrak und Stanley Ndubuisi Joseph einwechselte, später auch Jonas Michler und Gigi Greco. Mehr als das Anschlusstor durch Riad Xhaka mit dem Schlusspfiff sprang aber nicht heraus. Insgesamt geht der Sieg für die Gäste aber in Ordnung. „Wir hätten kurz nach dem Wechsel das 3:0 machen müssen, hätten aber auch 2:2 spielen können“, meinte Gäste-Coach Michael Erzen, der eine richtig gute Mannschaft geformt hat. Eine mögliche Schlüsselszene war die 58. Minute, als Ndubuisi nach glänzender Kombination am starken Alexander Klur im Gästegehäuse scheiterte. „Da hätten wir noch zurückkommen können“, so Bruchhage.

Der SC musste in dieser Partie auf die verletzten bzw. kranken Burak Yavuz, Sercan Cihan und Lukas Wulf, allesamt Leistungsträger, verzichten. „Natürlich fehlen uns die verletzten Spieler, unseren jungen Spielern müssen wir die nötige Zeit geben“, betonte der SC-Coach. „Wenn wir als Team funktionieren, dann sind wir für jedes Team ein sehr unbequemer Gegner, heute haben wir gegen einen Gegner auf Augenhöhe nicht funktioniert. Wir müssen und werden aber in Ruhe weiterarbeiten.“

SC-Reserve nach 5:0 Tabellenführer

Wir haben heute richtig gut gespielt“, sagte SC-Spielertrainer Andreas Treml nach dem 5:0 (2:0)-Sieg gegen die Reserve der SG Herdringen/Müschede. „Wir sind eine komplette Einheit und werden immer besser.“ Der Lohn: Die SC-Reserve, mit dem talentierten, jungen Adrian Dybiec im Tor, ist nach zwei Spieltagen sensationell Tabellenführer der Kreisliga B. Treml (2), Timo Keute, Atigulla Habibi sowie ein Eigentor sorgten für den nie gefährdeten Sieg. „Am nächsten Sonntag wollen wir in Gierskämpen nachlegen“, so ein glücklicher Andreas Treml.

 

 


Bruchhage: Gegen Hohenlimburg alles reinhauen und alles raushauen SC-Kader mit vielen Fragezeichen

1. Mannschaft • 29. August

Nach dem enttäuschenden Pokal-Aus nach Elfmeterschießen (5:6) gegen den SV Bachum/Bergheim richten sich Ausrichtung und Vorbereitung auf das schwere Meisterschaftsspiel am Sonntag (15.15 Uhr, Binnerfeld) gegen den SV Hohenlimburg 1910. „Wir wollen alles reinhauen, alles raushauen gegen einen guten und ambitionierten Gegner“, erklärt Cheftrainer Alex Bruchhage, der selbstverständlich die Pokalniederlage analysiert hat. „Es war das erste wirklich schlechte Spiel seit Saisonstart inklusive Vorbereitung. Die Leistung war unterm Strich enttäuschend. Wir haben nicht die richtige Einstellung gefunden gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden und taktisch hervorragend eingestellten Gegner, der aber in 90 Minuten nur eine Torchance hatte. Wir sind zweimal allein aufs Tor zugelaufen, auch an einem schlechten Tag hätten wir diese Chancen nutzen müssen.“

 

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